Der erste Eindruck zählt doch!

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Tana on 14. November 2016

Ob Pitch, Erklärvideo, Landing Page oder Präsentation – die Ziele lauten: Aufmerksamkeit, Interesse, Conversion. Dumm nur, dass die Reizüberflutung der Generation Goldfisch uns genau hier einen Strich durch die Rechnung macht. Wie die Aufmerksamkeitsspanne gezielt ausgenutzt werden kann und welche Rolle die ersten Sekunden dabei spielen.

Wir sind „Millenials“, „Digital Natives“ und natürlich „Generation Y“ – aber allem voran sind wir „Generation Goldfisch“: Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne des gemeinen Goldfischs beträgt nämlich 9 Sekunden. Und das ist noch eine Sekunde mehr als beim Menschen.

Natürlich wussten wir in der Kommunikationsbranche das alle schon. Deshalb erfinden wir jetzt ständig das Rad neu: Kommunikationskonzepte und -Maßnahmen sind deswegen jetzt immer “ganz neu”, “ganz anders” und vor allem “ganz sensationell”.

Der Haken: Auf der Suche nach der Sensation geht das Verständnis dafür verloren, wie wir Menschen eigentlich ticken.

Aus unserer mittlerweile mehr als 500 Stories umfassenden Erfahrung wissen wir:

Für ECHTES Interesse – speziell im B2B Umfeld und für komplexe Themen – muss unsere Zielgruppe innerhalb der ersten Sekunden verstehen, dass es um SIE geht. Um IHR Problem. Um DAS, was SIE interessiert.

Nur dann bekommen wir das, was wir von ihnen wollen: Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Relevanz für die Zielgruppe.

Um das zu erreichen, muss zunächst klar definiert sein WER die Zielgruppe istUnd damit ist nicht die klassische Werbe-Zielgruppen-Definition á la “Frauen zwischen 14 und 49 Jahren” gemeint.

Wir müssen mehr wissen: Wir müssen verstehen, welches Problem – zu Neudeutsch: welchen Pain – unsere Zielgruppe hat, den wir mit unserem Produkt oder Service zu lösen versprechen.

Kurz gesagt: Wir müssen der Zielgruppe klar machen, dass das Thema relevant für sie ist!

Hier ein Beispiel, wie wir das in unseren Erklärvideos umsetzen:

Tacheles reden.

Man sieht: In Zeiten der „sensationellen“ Kommunikations- und Werbemittel ist es sehr erfrischend die Dinge zur Abwechslung mal wieder beim Namen zu nennen: „Verspätungen. Annulierungen…“

So wird die Aufmerksamkeitsspanne optimal ausgenutzt. Wir holen unsere Zielgruppe genau dort ab, wo sie sich befindet und stellen Ihr in Aussicht, ihr Problem zu lösen. Die Zielgruppe versteht, dass das Thema für sie relevant ist.

Ab jetzt haben wir ihre Aufmerksamkeit und können in Ruhe unser Produkt vorstellen und Produktfeatures genauer ausführen.

Fazit(e).

1. Zielgruppe & Pain (er)kennen.
2. Problem innerhalb der ersten Sekunden ansprechen.
3. Kurze Aufmerksamkeitsspanne durch DIREKTE Ansprache kompensieren.

Zu kurz & bündig? Darf’s mehr davon sein?
Dieses und viele andere Themen besprechen und üben wir gemeinsam mit Ihnen in unseren VerVieVas Storytelling Workshops.
Hier geht’s zur Workshop Seite!

 

 

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