Recap: Kids Go Business

 

Ob in Märchen, Filmen oder im Englisch-Lernbuch: Kinder hören ständig Geschichten. – Doch können sie sie auch selber schreiben und damit ihren Eltern sogar etwas erklären? 

Bei Kids Go Business haben wir das mit 15 Kindern versucht. – Und waren vom Ergebnis überrascht!

Was ist „Kids go Business“?

Unter dem Motto „Kids go Business“ durften 8 bis 14 jährige von 10.–12. April 2017 die verschiedensten Berufsfelder kennenlernen, die die Wiener Wirtschaft zu bieten hat. Von Bäcker_in bis Zauberkünstler_in war alles dabei, was sich die Kinder vorstellen konnten – und Vieles, von dem sie noch nie gehört hatten.

Fotocredit: MediaGuide Events GmbH

Bei der Pressekonferenz stellte sich VerVieVas-Firmengründer Matthias Cermak, gemeinsam mit Martina Denich-Kobula und Alexander Eppler den Fragen der Kinder. VerVieVas begleitete die Session mit einem Graphic Recording und stellte danach in einem einstündigen Workshop den Beruf des Storytellers vor.

Welche Stories bewegen die Kids?

„Was möchtet ihr euren Eltern, Großeltern oder Lehrern erklären?“ fragten wir die Kids. Die meisten mussten nicht lange überlegen. Nach einer Erklärung, wie man eine Geschichte aufbaut, in der eine Sache erklärt werden soll, bildeten sie blitzschnell Teams und legten los. 

„Stellt euch vor, ihr habt keinen Kontakt mit euren Freunden.“ Beginnt zum Beispiel eine Geschichte an Großeltern, die manchmal ein ganzes Monat lang das Handy verbieten.

Eine andere Gruppe wollte einfach öfter mal ein Eis im Sommer. „Mir geht es schlecht, wenn es im Sommer heiß ist. Ich bin schlecht gelaunt und ich bin schweißgebadet und ich kann nicht gut lernen.“

Dazu malte jede Gruppe Bilder, um die Situationen und ihre Lösungen auf einen Blick erfassbar zu machen. – Genauso, wie bei VerVieVas zu jedem Konzept ein Storyboard erstellt wird.

Aber die Kinder wussten auch, dass sie nicht nur fordern dürfen, wenn sie etwas erreichen wollen: „Wir spielen mit unserem Cousin, dürfen aber danach unser Handy benutzen.“ gaben sie deshalb den Forderungen der Großeltern nach. Oder auch: „Wir wollen auch lang aufbleiben. Manchmal geht es nicht, aber manchmal schon und das möchten wir ausnutzen.“

Insgesamt waren die Geschichten so unterschiedlich und die Bilder zum Teil so genial, dass wir Storyteller nur so staunten. Auch wenn – oder vielleicht gerade weil – die Realität gerade bei den Jüngeren etwas kurz kam, bekamen wir einen guten Einblick, was die Kinder beschäftigt und welche Lösungen sie für die Erwachsenen bereit halten, wenn man sie nur frägt. – Das machte den Workshop zu einem Erlebnis, bei dem wir nicht nur Wissen weitergeben, sondern auch mitnehmen konnten!

Immer wieder gerne!

Wir freuen uns, dass Kids Go Business uns diese Gelegenheit geboten hat und können es jedem Unternehmen empfehlen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen. – Wir sind das nächste Mal bestimmt wieder dabei!

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