Mit Snackable Content Kunden auf die Website holen

Snackable Content (häufig auch Micro Contents) hilft Online Marketern dabei, hochrelevanten Traffic auf die eigene Website zu leiten.

Warum es Sinn macht, Traffic auf die Website zu führen

Zusammengefasst: Weil Sie verkaufen möchten. Und Ihre Website dafür (davon gehen wir jetzt einfach mal aus) optimiert ist.

Oder weil Sie, wie einige andere Online Marketer, vor der Herausforderung stehen, den Aktivitäten auf Social Media Plattformen einen unternehmerischen Wert zuzuweisen. Dies ist teilweise nur bedingt möglich, da es z.B. bei den Key Perfomance Indicators (KPIs) von Plattform zu Plattform erhebliche Unterschiede gibt und man deshalb oft vor dem Problem steht, „Äpfel mit Birnen“ vergleichen zu müssen. Ein möglicher Weg, um eine einheitliche Messung zu ermöglichen ist es, als Ziel der Social Media Aktivitäten neue Website-Besuche anzulocken und dann die definierten KPIs auf der eigenen Website zu tracken.

KPIs könnten dann z.B. die durchschnittliche Verweildauer der User auf der Website sein oder der Anteil an generierten Kontaktanfragen oder im Falle eines Online Shops der generierte Umsatz – jeweils segmentiert nach Social Media Quelle.

Nicht zu vergessen sind hier auch noch die weiteren Ziele und Funktionen, die Sie ihrer Website hinzugefügt haben – z.B. die Möglichkeit, Informationen zu recherchieren, Kontaktanfragen zu stellen, oder – etwas gefinkelter: die User in Remarketing-Listen aufzunehmen, um, sollte der User von der Website abspringen, „on the list“ zu bleiben.

„Unsichtbarer“ Content – die Herausforderung

So, jetzt wissen wir, warum wir Traffic auf der Website benötigen. Bleibt noch die Frage nach dem „Wie“. Ein für die Zielgruppe hochrelevanter, nutzen-stiftender Content muss her. Dies kann z.B. ein Video oder eine Infografik sein. Für unser Beispiel wird ein Video produziert, auf die Unternehmensseite veröffentlicht und es passiert nichts. Gar nichts.

Enttäuschung macht sich breit, Köpfe rollen, Budgets werden geshifted. Back to the roots: ein Print-Katalog wird produziert und per Mailing beworben.

Hier liegt der Knackpunkt. Ihr Content kann noch so gut sein – wenn er potenziellen Kunden nicht gezeigt wird, kann er nicht auf Unternehmensziele einzahlen.

Leider ist in den meisten Fällen die Website nicht so öffentlich, wie man sich das vom World Wide Web erwarten würde. Öffentlich schon, aber in Anbetracht Milliarden anderer Websites ist es ein Zufall wenn Ihr potenzieller Neukunde „einfach so“ über Ihre Website stolpert. Vergleichbar also mit einem Katalog, der in der hintersten Ecke eines Geschäftes darauf wartet, mitgenommen zu werden.

Den „ganzen“ Content via Social Media verteilen ist nicht unser Ziel, denn wie vorher beschrieben, wollen wir ja die User auf die Unternehmensseite locken. Snackable Content (auch Micro Content genannt) bietet dafür die besten Voraussetzungen. Doch was ist das eigentlich genau?

Snackable Content

Man kann sich das vorstellen, wie einen Teil eines Gesamtcontents. Um auf das Beispiel des Katalogs zurück zu kommen: hier könnte ein Snackable Content z.B. ein Flyer für ein spezifisches Produkt sein. Also ein Bruchteil des ursprünglichen Gesamtkataloges (Core Content).

Die folgende Grafik veranschaulicht das Konzept:

Snackable Content ist ein Teilstück eines ursprünglichen Contents (z.B. eines Videos), dieser wird für die jeweilige Plattform spezifisch ausgespielt.

Was ist Snackable Content? Quelle: https://visage.co/4-ways-micro-content-helps-brand/

Was sollte bei der Erstellung von Snackable Content beachtet werden?

Inhaltliche Relevanz

Auch die Micro Contents sollten Ihre Zielgruppe ansprechen. Als Richtlinie dafür gilt: Content sollte unterhaltsam, inspirierend und oder lehrreich sein. Und: kurz & knapp. Auch im B2B Marketing.

Der passende Content für die jeweilige Plattform

Bitte, bitte spielen Sie Ihre Microcontents plattformspezifisch aus. Auf Facebook sind andere Dinge gerne gesehen als auf LinkedIn oder Xing. Zusätzlich gibt es auch Unterschiede bei der Bereitstellung der Contents, unter anderem im Bezug auf Bildgrößen oder Textlängen.

Optimierung für Endgeräte

Sie wollen verkaufen – machen Sie es Ihren Kunden also nicht unnötig schwer. Dies beginnt auch schon bei der Optimierung Ihres Snackable Contents für die jeweiligen Endgeräte. In den letzten Jahren ist hier ja bereits ein deutlicher Trend zu mobilen Endgeräten erkennbar. Mobil bedeutet im Umkehrschluss aber auch eine kurze Aufmerksamkeitsspanne (Ablenkungen durch z.B. Straßenverkehr) und Abspielen von Videos ohne Ton (in öffentlichen Verkehrsmitteln). Optimieren Sie also Ihre Inhalte für diese neuen Gegebenheiten.

Verbreitung

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch die Möglichkeit ansprechen, Beiträge zu bewerben, um eine größere Zielgruppe zu erreichen – achten Sie hier penibel auf eine gute Zielgruppenselektion. Sprechen Sie hier die falschen Personen an, wird unnötig Budget verpulvert. Gerade auf Facebook hat man hier sehr gute Möglichkeiten, Streuverluste zu minimieren, gänzlich lassen sich diese jedoch nie vermeiden.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Wir von VerVieVas möchten in Zukunft auch verstärkt auf Microcontents setzen. Deshalb haben wir uns vorgenommen, in Zukunft vorab Behind-the-Scenes Eindrücke zu von uns produzierten Videos zu veröffentlichen. Ein Beispiel dafür kann hier gesehen werden:

Wie werden aus Storyboards eigentlich Videos? #keyframes sind die Antwort! #animation #aftereffects #video #creative #behindthescenes #bts #vvv

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Fazit

Snackable (Micro) Contents bieten eine interessante Möglichkeit, User mit relevanten „Contentschnippseln“ auf Ihre Unternehmenswebsite zu leiten um dort zur Erreichung von Unternehmenszielen beizutragen, zum Beispiel eine Erhöhung des Online-Umsatzes.

 

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