Introducing: Das Sankt Onlein Video

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Tana on 21. Juni 2012

Seit gut einem Jahr ist sie online: Sankt Onlein.

Natürlich war jeder skeptisch – ob das funktioniert? – eine lokale Social Media-Plattform nur für Österreich? Ich weiß noch gut, wie wir mit Brandl Cermak vor vier Jahren das Design der Puls4.com gemacht haben. Damals war Goldgräberstimmung im Tal der Social Media-Plattformen. Facebook war in Österreich bekannt, aber noch lange nicht so weit wie heute.

Was bleibt vom Social Media-Plattformboom vor der Krise?

Die Folge der Euphorie war ein irrsinniger Boom auf dem Sektor der Social Media-Plattformen, den meiner Beobachtung zufolge hauptsächlich einer überlebt hat: Facebook.

Zwar darf man nicht vergessen, dass sich einige Szene-Portale in Österreich ebenfalls behaupten – zum Beispiel szene1.at – doch ich bezweifle, dass diese auf Dauer der „Facebookisierung“ standhalten können.

Wenn immer die Diskussion über Facebook beginnt, darf man aber eines nicht vergessen: Mit „Signin with Facebook“ hat es Zuckerberg geschafft, so etwas wie die „Identität im Netz“ zu schaffen. Das zu toppen wird schwer sein. Vor allem, weil solche Integratoren – gemeinsam mit den Werbemöglichkeiten, die sich auf Facebook ergeben – das eigentliche Kapital sind.

Anyway – wir bei VerVieVas machen Videos und keine Social Media-Analysen …

Ein Social Network nur für Österreich

Also … reisen wir in die „digitale Hauptstadt Österreichs“, Sankt Onlein. Sankt Online ist das erste Social Network mit Schwerpunkt Österreich und möchte mit mit On- und Offline-Events punkten. Das heißt, die User treffen sich nicht nur im Netz, sondern auch real. Zusätzlich dazu setzt Sankt Onlein auf ein physisch existentes Servicebüro – ja, man kann dort anrufen! – und lockt mit klaren Datenschutzregelungen und übersichtlichen AGB.

Erklärungsvideo für bessere Conversion

Ein Ziel des Videos für Sankt Onlein ist vor allem mehr Leute auf die Plattform zu holen. Denn eine Social Media-Plattform ohne User ist wie ein Auto ohne Reifen.

Inhaltlich bringt das Video das große Wir-Gefühl, welches das Social Network vermitteln möchte, auf den Punkt. Aus der grau-blauen Anonymität bisheriger Onlinekanäle erwacht das lebendige Sankt Onlein und hebt sich von der Konkurrenz ab. Und Anton, der Hauptakteur, findet in Sankt Onlein genau die Gemeinschaft, nach der er bisher vergebens gesucht hat.

Visuell setzen wir dabei zwei Schwerpunkte: Zum einen werden die Unterschiede zwischen der Konkurrenz und Sankt Onlein herausgearbeitet, und zum anderen wird der „Österreich-Faktor“ ins Zentrum gerückt. Die Konzeption von Sankt Onlein als „digitale Hauptstadt“ lud uns dazu ein, Elemente zu verwenden, die eine Assoziation mit Österreich bewirken: Schneebedeckte Berge, die landestypischen Ortstafeln und der Tirolerhut waren hier die Symbole unserer Wahl.
Der Verzicht auf grelle Farben vermittelt Harmonie und verstärkt so das Gefühl eines sicheren Rückzugsortes – einer Oase der Freude und Entspannung.

Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht – das Resultat lässt sich wirklich sehen. Und so hat uns Georg Kundusch, der Geschäftsführer von SanktOnlein.at, letztendlich mit einem schönen Zitat bedacht:

Mit VerVieVas konnten wir Sankt Onlein unterhaltsam auf den Punkt gebracht vorstellen. Die User haben die Botschaft verstanden und Anton ist mittlerweile der erste Freund jeden neuen Sankt Onlein-Mitglieds.

Da bleibt mir nicht viel mehr übrig, als mich herzlich zu bedanken und Sankt Onlein „ois Guade“ zu wünschen!

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