Trendvorhersagen von den VerVieVas-Trendvisionären

Innovationen gibt es täglich und so viele, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Um genau das zu vermeiden und damit Sie beim nächsten Expertenstammtisch coole Inputs bringen können, habe ich mich bei Michi und Johannes, unseren Trendvisionären, informiert und gemeinsam liefern wir Ihnen die Trends der nächsten Jahre zusammengefasst auf unserem Blog.

Das sind die Trends:

Artificial Neural Networks

Kurz auch ANNs, sind selbstlernende Systeme, die ihre Anwendung zum Beispiel bei Chatbots (WienBot) oder anderen Applikationen wiederfinden. In diesem Zusammenhang werden auch „Advanced Automation“ (ein automatisierter Prozess, der Handlungen durch Instruktionen durchgeführt), „Machine to Machine Communication“ (Endgeräte wie Maschinen oder auch Fahrzeuge tauschen untereinander Informationen aus) und „Machine to Machine Learning“ (der Prozess der Eigenoptimierung) genannt.

Virtual Reality und 360° Videos

Virtual Reality und 360° Darstellungen bieten viele Anwendungsmöglichkeiten. Bekannt wurde es vor allem unter Gamern, doch es birgt auch Potenzial für Wirtschaft, Wissenschaft und in der Aus- und Weiterbildung. Auch in den Bereichen technische Simulation, Architektur und Mechanik gibt es bereits vielversprechende Einsatzmöglichkeiten. Die Simulation einer individualisierten Umgebung, die dem Betrachter eine Interaktion mit dieser ermöglicht, schafft völlig neue Möglichkeiten, realweltliche Arbeitsschritte und -verfahren zu unterstützen. Beispielsweise können komplexe Konstruktionsschritte erprobt und auf die bestmögliche Herangehensweise hin untersucht werden.

Augmented Reality

Übersetzt bezeichnet man so die “erweiterte Realität”. Augmented Reality liefert Zusatzinformationen zu dem, was man – z.B. über eine Brille oder zukünftig durch eine Windschutzscheibe –  sieht. Ein Beispiel hierzu ist das Google Glass.

Design Thinking

Design Thinking beschäftigt sich mit der Individualisierung hinsichtlich des Users im Vergleich zur Massenproduktion. Im Mittelpunkt stehen die Nutzerwünsche- und Bedürfnisse des Users. Design Thinking wird sich zur Differenzierung im  Mitbewerb mehr und mehr herauskehren.

Innovation, Weiterentwicklung, Fortschritt…

Contentpersonalisierung

Hierbei geht es um Content, der einen Mehrwert für den User bietet und auf ihn perfekt zugeschnitten ist. Die Informationen über den Kunden bekommt man vorab durch Content Marketing. Der Trick hinter Content Marketing: Für Informationen mit Mehrwert geben User auch gerne Daten über sich Preis, diese Informationen werden anschließend gesammelt und können für die Contentpersonalisierung verwendet werden.

Internet of Everything

Das IoE ist eine Abgrenzung bzw. eine Weiterentwicklung zum IoT, also dem Internet of Things. IoT macht Dinge intelligent, beim IoE werden die intelligenten Dinge mit Menschen oder Prozessen verbunden. Der Mehrwert, den die Vernetztheit darstellt, dient der Automatisierung der Wirtschaft und wird sowohl im B2C-, als auch im B2B-Segment einen wichtigen Stellenwert einnehmen.

Hardware as a Service / Software as a Service

Nachdem sich SaaS (Software as a Service) mittlerweile schon mehr oder weniger etabliert hat, wird HaaS – also Hardware as a Service – nachziehen. HaaS bedeutet, dass man durch einen Provider mit der aktuellsten Hardware versorgt wird, indem man dem Provider monatlich einen Betrag bezahlt. HaaS bringt viele Vorteile, zum Beispiel wird bei Veränderungen der Organisation, die Hardware an die neuen Gegebenheiten angepasst. Das betrifft die Technologie, die gebraucht wird, sowie die Sicherheit, die gewährleistet werden muss und immer am neuesten Stand sein muss. Durch Wartung und Reparatur wird außerdem garantiert immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein. Dieser Trend wird im ersten Schwung den B2B Markt betreffen, später aber auch am B2C Markt Fuß fassen.

Gamification of Education

Lernen durch Spielen, erklärt sich fast von selbst. Diese Art des Lernens gibt es noch nicht lange, soll aber in naher Zukunft klassische Schulungen und Lernsystematiken ablösen, um den Bedarf nach einer adäquateren Schnittstelle zum Alltag zu decken.

Implatables

Implatables werden Wearables ablösen – was ein enormes Potential an Informationsvermittlung hat. Also, in Zukunft werden Chips in unseren Körper implantiert, um Daten zu erfassen – egal ob Körperfunktionen aufzuzeichnen oder um in der Firma seine Arbeitszeit zu stempeln. In der Medizin werden solche Implatables schon lange eingesetzt, aber auch hier wird ständig an Verbesserungen und Innovationen geforscht.

 

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